Rezensionen

Dienstag, 27. Dezember 2022

Nur Rita raste rasanter

Nur Rita raste rasanter


Klappentext:

Da hat der Schutzengel wohl mächtig gepennt: Im kleinen Hirschweiler wird Fahrlehrer Manni nach dem Theorieunterricht über den Haufen gebrettert – Fahrerflucht vom Allerfeinsten! Seine Schülerin Inge Backes trauert, weil ihr Lappen jetzt auf Eis liegt. Ehemann und Dorfpolizist Jupp macht sich mit seinem neuen »Praktikanten« gleich an die Ermittlungen: Teamwork à la Totalschaden – es knallt heftig! Bei der Befragung der Fahrschüler erhärtet sich der Verdacht: feiger Mord statt tragischer Verkehrsunfall? Stürmische Zeiten für Jupp: Der Neue nervt, die Gattin löchert mit Führerscheinfragen und seine Schwiegermutter ist auf einem ganz anderen Trip: Bed & Breakfast für Hippies! Und dann wird auch noch ein dunkles Geheimnis des Fahrlehrers gelüftet: krasses Doppelleben statt einfühlsamer Einparkhelfer. Die Polizeiarbeit läuft auch Hochtouren …


Meine Meinung:

Eine wirkliche amüsante Geschichte und ein schönes Lesevergnügen. Der Schreibstil war flüssig und die Charektere einfach gut dargestellt. Die witzigen Wortwechsel peppten die ganze Geschichte auf. Es wurde nicht langweilig sondern immer spannender und vergnüglicher.

Mir hat diese Geschichte von Jupp Backes gefallen, endlich mal wieder etwas voller Heiterkeit und mit viel Humor. Ein Buch was trübe Stimmungen vertreibt.

Eine Leseempfehlung für alle Leser die diese Art von Geschichten mögen!

Mittwoch, 30. November 2022

Das Tagebuch der Irene Adler: Irene und Sherlock


 

Das Tagebuch der Irene Adler: Irene und Sherlock


Klappentext:

Irene Adler hatte nicht damit gerechnet, dass jemand ihr geheimes Tagebuch Sherlock Holmes zuspielen würde. Wer war dafür verantwortlich und welche dunklen Ziele verfolgte er damit? Als sich Irenes und Sherlocks Wege kreuzen, treiben sein offensichtliches Desinteresse und seine taktlose Art Irene genauso zur Verzweiflung, wie sie Sherlock mit ihren riskanten Alleingängen und koketten Sticheleien. Das mörderische Komplott, in das sie alsbald hineingeraten, können sie jedoch nur gemeinsam überleben. Auf der Jagd nach einem Frauenmörder zeigt sich das viktorianische London von seiner hässlichsten Seite und Irene und Sherlock dürfen niemandem vertrauen, außer sich selbst. Oder nicht einmal das? "Das Tagebuch der Irene Adler" wird Fans klassischer viktorianischer Krimis ebenso begeistern, wie Freunde spannender Thriller. Der Roman enthält erotische Szenen und ist für Kinder nicht geeignet.


Meine Meinung:

Mir hat der erste Teil gut gefallen. Die amüsanten Dialoge zwischen Irene und Sherlock waren zu köstlich. Irene ist nicht prüde, aber dafür Sherlock. Das Paar paßt aber hervorragend zusammen und beim lesen wird es nicht langweilig. Sicherlich gibt es einige pekäre Anstöße in dieser Geschichte, die aber irgendwie auch gut da hinein passen und dies kann man durchaus akzeptieren.

Der Schreibstil ist flüssig und schön zu lesen. Die Charaktere kommen gut herüber und sind gut beschrieben. Diese Geschichte ist Abwechslungsreich und spannend.man kann als Leser sich dort wohl fühlen. Die handlungen kann man gut nachvollziehen.

In allem eine gute Geschichte die bald, so hoffe ich, weiter geht.

Die Verlegerin von Paris

Die Verlegerin von Paris

  

Klappentext:

Paris – ein Fest fürs Leben

1921: Als Lizzie ihrer lieblosen Ehe entflieht, droht ihr nicht nur die gesellschaftliche Ächtung, auch ihre Mutter bricht mit ihr. In Paris baut sie sich ein neues Leben auf und findet in der Literaturszene neue Freundinnen, die lieben, wen sie wollen, und Lizzie mit ihrer Offenheit und Eloquenz faszinieren. Während sie in der Buchhandlung »Shakespeare and Company« für James Joyce sein Manuskript abtippt, spürt Lizzie, dass in ihr ein Traum heranwächst: Sie will selbst Bücher verlegen – und im Zauber von Paris herausfinden, wen sie lieben kann.

Ein atmosphärischer Roman aus dem Paris der zwanziger Jahre und eine Hommage an Geschichten und Buchhandlungen.

 

Meine Meinung:

Lizzie flieht vor ihren gewaltätigen Ehemann, aber ihre Mutter ist davon nicht begeistert. So reist sie mit ihren ehemaligen Hauslehrer Professor Moore, mit dem sie sehr verbunden ist nach Paris. Dort erwartet sie eine schillernde Welt und baut sich hier ein neues Leben auf.

Viele historische Persönlichkeiten lernt der Leser kennen und dies wird mit den fiktiven Personen gut zusammengefügt. Ein Leben in den zwanziger Jahren wird hier erzählt. Hier wird die Szenen der Literatur und des Verlages im Fordergrund gestellt. Aber auch die Liebe zu Gleichgeschlechtliche , was damals sehr strafbar war, wird hier geschildert. Man merkt das schon damals Paris eine Weltstadt war und eine Austrahlung hatte.

Der Schreibstil ist sehr schön und der Leser kann in dem Buch tief eintauchen und genießen!

Mir hat dieses Buch gefallen und ich kann es empfehlen für alle die diese Art von Geschichten mögen!

 

Sturm über dem Inselsalon


 

Sturm über dem Inselsalon


Klappentext:

Ein Friseursalon auf Norderney und starke Frauen, die in schwierigen Zeiten für ihre Träume und die Liebe kämpfen – Die große Familiensaga voll nostalgischem Insel-Charme!

Der Erste Weltkrieg verändert Norderney, die Urlauber fehlen, Geld und Waren sind knapp und Frieda arbeitet hart, um den familieneigenen Friseursalon Fisser über die schwere Zeit zu retten. Auch ihre Freundin Grete tut alles, um als Krankenschwester den Inselbewohnern und Soldaten zu helfen. Beide warten jeden Tag auf Nachricht ihrer Ehemänner, doch nur einer kehrt aus dem Krieg zurück. Die Revolution erreicht auch die Insel. Nach dem Umbruch kündigt sich ein neuer Aufschwung an und Norderney avanciert wieder zum beliebten Seebad. Die Menschen sehnen sich nach Frieden und Fortschritt. Frieda weiß: Sie muss die Zeichen der Zeit nutzen, um den Salon ins neue Jahrzehnt zu führen …


Meine Meinung:

Auch der zweite Teil der Norderney-Saga war sehr schön zu lesen. Die Geschichte ging übergangslos weiter und man kam sehr gut rein. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und flüssig. Die Charaktere sind ausgereifter und liebenswert. Die Handlungen kann man gut nachvollziehen und es macht Spaß dieses Buch zu lesen.

Auch hier läßt die Autorin wieder Geschichtliches mit einfließen. Sehr viele Schicksalsschläge müßen die zwei Freundinnen ertragen, aber trotzdem haben sie Träume auf ein besseres Leben.

Das Buch wird aus verschiedene Ansichten geschildert. Es gibt bewegende Zeiten sowie auch traurige, aber auch hurmvolle Passagen beinhaltet diese Geschichte. Es war eine sehr interessante Reise die man hier als Leser machte. Es wurde nie langweilig weil immer etwas anderes geschah. Die Autorin nahm einen mit auf dieser Insel Norderney die sie ausführlich beschrieb.

Mir persönlich hat der zweite teil sehr gut gefallen und ich hoffe das man bald weiter lesen kann, und das man Grete und und Frieda weiter begleiten kann!

Annas geheime Erbe

 

Annas geheimes Erbe


Klappentext:

Esthers Leben gerät aus den Fugen, als ihre geliebte Großmutter Anna wegen ihrer Demenz in ein Pflegeheim muss. Beim Ausräumen von Annas Wohnung fällt Esther ein alter Verlobungsring in die Hände. Eingraviert ist aber nicht der Name ihres Großvaters, sondern der eines berühmten Schriftstellers: Wilhelm Reichart. War Anna etwa vor ihrer Ehe schon einmal verlobt? Und wieso hat sie ihr nie davon erzählt?

Da Annas Demenz immer schneller fortschreitet, kann sie Esther keine Antworten geben. Also macht die junge Frau sich selbst auf die Suche - unterstützt von dem zurückhaltenden, aber hilfsbereiten Literaturdozenten Jan. Gemeinsam tauchen sie ein ins Deutschland der 50er Jahre, wo die junge Anna voller Träume und Hoffnungen ihren Platz in der Welt sucht. Sie erfahren von einer enttäuschten Liebe und entdecken schließlich Annas geheimes Erbe ...

Eine talentierte junge Frau, enttäuschte Gefühle und ein Geheimnis, das die Jahre überdauert. Julia Schreiber verzaubert mit ihrem neuen Roman alle Fans von atmosphärischen Familiengeheimnissen.


Meine Meinung:

Eine sehr schöne Geschichte die warmherzig erzählt wird. Der Schreibstil ist angenehm und man kann das Buch flüssig lesen. Die Charaktere kommen gut herüber und sind sympathisch.

Es geht um ein Familiengeheimniss was sich allmählich auflösen tut und nicht immer kommt etwas schönes dabei heraus. Aber Esther läßt nicht locker bis sie endlich weiß was ihre Großmutter verheimlicht.

In allem eine schöne Geschichte die sich gut und angenehm lesen gelassen hat.

Samstag, 12. November 2022

Die Frauen vom Inselsalon


 

Die Frauen vom Inselsalon


Klappentext:

Ein Friseursalon auf Norderney und starke Frauen, die für ihre Träume und die Liebe kämpfen – Die große Familiensaga voll nostalgischem Insel-Charme!

Norderney, Anfang des 20. Jahrhunderts: Für die Fischertochter Frieda geht ein Traum in Erfüllung – sie bekommt eine Stelle im Friseursalon Fisser und damit Zugang zu einer neuen, aufregenden Welt. Ihr Glück ist perfekt, als sie den charmanten Joseph Graf Ritz zu Gartenstein kennenlernt. Doch der Standesunterschied macht eine Ehe unmöglich, und bald muss Frieda eine folgenschwere Entscheidung treffen. Auch Friedas Freundin Grete, Tochter einer wohlhabenden Berliner Familie, hat große Pläne. Sie will sich den Vorstellungen ihrer Eltern widersetzen und auf der Insel eine Ausbildung beginnen. Dass sie dabei einem fortschrittlichen jungen Arzt nahe sein kann, macht sie nur noch entschlossener. Doch alles kommt anders, als gedacht: Der Erste Weltkrieg bricht aus, und die Männer versprechen: Weihnachten sind wir zurück!


Meine Meinung:

Der erste Teil, sowie auch das erste Buch was ich von der Autorin Sylvia Lott gelesen habe. Der Schreibstil ist einfach hervorragend und man kommt sofort als Leser in dem Geschehen mit rein, da man sich alles Bildhaft vorstellen kann. Auch die Umgebung Norderneys wie es damals war wurde sehr gut beschrieben, als ob man anwesend und mit in dieser Geschichte gewesen ist. Die Charaktere sind einmalig und man kann sich in diese Personen mit hineinversetzen, in ihre ganzen Handlungen und in deren Gedankengänge.

Es geht hier nicht nur um Frieda und deren Freundin Grete, auch ein Stück der deutschen Geschichte wird dem Leser hier offenbart. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und die Atmosphäre der Kaiserzeit eingefangen, so das sich das ganze vortrefflich zusammen fügt.

Für mich war das ein exellenter Lesegenuß vom feinsten und ich freue mich das ich den zweiten Teil jetzt sofort lesen kann.

Eine klare Leseempfehlung für Leser/innen die diese Art von Geschichten mögen!

Eine Braut für Admiral Worsley


 

Eine Braut für Admiral Worsley


Klappentext:

Im England des Jahres 1816 kämpft die junge Witwe Melina um ihr Gestüt und die Zukunft ihrer Kinder. Die Rückkehr ihres unausstehlichen Nachbarn Benjamin wirbelt ihr Leben gehörig durcheinander - und sie das seine. Denn so hat sich Konteradmiral Benjamin Worsley seine Brautschau wahrlich nicht vorgestellt ... *** Benjamin Worsley fuhr sein bisheriges Leben lang zur See. Nun plant er, sich unter den jungen Damen eine Braut zu suchen. Leider vereitelt seine Nachbarin Melina diesen Plan. Denn eine unbedachte Äußerung von ihr führt zu unerhörten Gerüchten über ihn und Melina, die seine Aussichten auf eine standesgemäße Braut zunichtemachen. Schlimmer könnte es für Melina nicht kommen. Eine Liaison? Ausgerechnet mit Benjamin Worsley? Nicht genug damit, dass ihr verstorbener Mann sie mit Schulden, einem Gestüt und zwei kleinen Kindern zurückließ, wird ihr nun auch noch eine Liebesaffäre angedichtet - noch dazu mit diesem unausstehlichen Admiral. Lächerlich! Denn nach mehreren Schicksalsschlägen hat Melina mit der Liebe längst abgeschlossen. Doch als Melina in Schwierigkeiten gerät, ist es ausgerechnet Benjamin, der ihr ein überraschendes Angebot macht - ein Angebot, von dem beide Seiten profitieren könnten. Wird Melina ihre Abneigung gegen Benjamin überwinden können und sein Angebot annehmen? Und werden die beiden doch noch zueinander finden?


Meine Meinung:

Auch dieser Teil aus der "Lost in Regency" Reihe hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist genauso wie im ersten Teil, gut und flüssig. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, kommen gut herüber und man kann sich die einzelnen Personen ganz gut vorstellen.

Die Geschichte wird zwar flott erzähl, aber man kann als Leser trotz alledem die Handlungen gut nachvollziehen. Mit vielen Verwirrungen und Intrigen ist diese Geschichte gespickt, aber zum Schluß wie in diese Romane meist üblich führt alles zu einem guten Ende.

Mir hat der zweite Teil gut gefallen, ein Buch was man zwischendurch flott lesen kann und mal in einer anderen Welt eintauchen möchte