Rezensionen

Sonntag, 22. September 2024

Die Brotbäckerin


Die Brotbäckerin


Klappentext:

Eine Pfisterei, eine junge Frau und der Traum von Freiheit 

München, 1810: Nach dem Tod ihres geliebten Vaters stehen die beiden Schwestern Elisabeth und Anna kurz davor, das gesamte Lebenswerk ihrer Familie zu verlieren. Ein skrupelloser Kontrahent giert schon lange nach der kleinen florierenden Backstube. Die einzige Chance der leidenschaftlichen Bäckerin Liesi: Vor dem königlichen Hofstaat ihr Können beweisen und Brot für die kommende Hochzeit des Prinzen zubereiten. Doch der Rivale tut alles, um sie zu stoppen. Sein enger Freund Jakob wird beauftragt, Elisabeths Gunst zu gewinnen und gleichzeitig die traditionellen Familienrezepte zu stehlen. Allerdings kommen ihm dabei seine eigenen Gefühle in die Quere und bald muss er sich entscheiden, wofür er kämpfen will: Für eine sichere Zukunft, oder für sein leidenschaftlich schlagendes Herz?

Ein Roman wie ein warmer Laib Brot: verlockend, wohltuend & mit Liebe zubereitet!


Meine Meinung:

Dies ist eine sehr schöne einfühlsame Geschichte, es geht um die Leidenschaft einer jungen Frau, die das Lebenswerk ihres Vaters weiter führen möchte. Mit allen Einzelheiten wird hier die Kunst des Backens den Leser sehr bildhaft beschrieben. Man kann so förmlich den Duft des frischen Brotes riechen und schmecken.

Aber nicht nur um backen geht es, den in dieser Geschichte steckt eine Liebesgeschichte dahinter. Sie nimmt nicht gerade einen guten Anfang den auch Jakob, der für die Konkurenz arbeitet weiß noch nicht so ganz genau wie er sich verhalten soll. So gibt es einige Konflikte die sich vielleicht gut auflösen könnten.

Eine wunderbare Erzählung, die um Liebe, Ehrlichkeit, Intrigen und vor allem um Respekt geht es hier. Man konnte dieses Buch gut lesen da der Schreibstil flüssig ist. Die Charaktere kommen gut herüber und man konnte gut in dieser Geschichte eintauchen.

Ein wirklich schönes Buch was man weiter empfehlen kann!

Freitag, 6. September 2024

Der Duft von Teeblättern

 

Der Duft von Teeblättern


Klappentext:

Über die Familie, die Liebe und dem Streben nach Unabhängigkeit
Der Auftakt des bewegenden Kampfes einer Frau im 19. Jahrhundert

London, 1877: Nachdem Maryanne Landerton gezwungen ist, ihre Stelle als Gouvernante bei der Familie Grey aufzugeben, übernimmt sie die Leitung der Teestube ihres verstorbenen Vaters. Jedoch läuft das Geschäft schlecht und der einstige Treffpunkt des Londoner Tons steht kurz vor dem Aus. Um die Familie vor dem Ruin zu retten, muss Maryanne nicht nur einflussreiche Gäste, sondern auch als eigenständige Frau Anerkennung gewinnen. Als plötzlich Edward Grey, der Neffe und Erbe ihrer früheren Arbeitgeberin, auftaucht, erkennt sie eine einmalige Chance dem Teehaus zu helfen. Doch das Wiedersehen mit ihm weckt nicht nur alte Erinnerungen, sondern auch längst erloschen geglaubte Gefühle …


Meine Meinung:

Der historische Liebesroman war sehr schön geschrieben. Man konnte ihn gut lesen, da der Schreibstil flüssig ist. Auch die Charaktere kamen wundervoll herüber. Eine rundum Gefühlvolle Geschichte mit bewegenden Szenen. Als Leser bekommt man kleine Einblicke in der Welt des Tees, aber auch in den unterschiedlichen Schichten der Gesellschaft, wie Bürgertum und Aristokratie.

Mitten drin die klompizierte Geschichte zwischen Maryanna und Lord Grey. Beide müßen sich entscheiden zwischen Pflichgefühl und ihrer Liebe.

In allem eine schön Erzählung. Ich kann das Buch empfehlen für Leser die solche historischen Geschichte mögen!

Samstag, 31. August 2024

Ein blitzsauberer Mord


Ein blitzsauberer Mord



Klappentext:

Aufgepasst, ihr Mörder: Hier kommt Tilly Blich. Reinigungskraft, Basset-Besitzerin und Erstklasse-Ermittlerin!

Als Tilly Blich sich den Traum einer eigenen Reinigungsfirma erfüllt, ahnt sie noch nicht, welche Herausforderungen ihr bevorstehen. Die Räumlichkeiten von »Plitz & Blank« entpuppen sich als heruntergekommene Kaschemme im skurrilen Städtchen Untertannbach. Statt als Chefin zu delegieren, muss Tilly wieder selbst den Wischmopp schwingen und stößt bei ihrem ersten großen Auftrag prompt auf die Leiche des ortsansässigen Architekten. Leider hat sie zuvor bereits den Tatort in einen lupenreinen Zustand versetzt – und wird damit sofort zur Hauptverdächtigen des inkompetenten Kriminalhauptkommissars Stubs. Da hilft nur eins: selbst ermitteln. Bewaffnet mit Essigreiniger und unterstützt von Kommissarin Sarah Kraft, dem Abiturienten Leon und Kuchengöttin Gerdy kommt Tilly dem Mörder immer näher. Und gerät dabei selbst in größte Gefahr …


Meine Meinung:

Den Autor kennt man von seinen Jugendbüchern und Zukunftsromanen. Dies ist einmal eine ganz anderes Genre was er geschrieben hat und das ihn aber durchaus gut gelungen ist. Witzig und humorvoll kommt die Geschichte herüber, denn Tilly Blich ist nicht träge.

Tillys erster Fall, weil Komissar Stubs sie verdächtigt. Aber sie kann die Mordfälle mit bravour lösen und zur Seite stehen ihr, der pfiffige Leon und Gerdy die fantastische Hobbybäckerin zu Seite. Nicht zu vergessen der putzige Bassetwelpe Muffin der seinen eigenen Kopf hat.

Die Charaktere sind hervorragend beschrieben, auch die Nebencharaktere sind fantastisch und passen gut miteinander. Der Schreibstil ist flott und flüssig. Die Geschichte ist humorvoll wie es in so einen Cosy Crime üblich ist.

In allem ein guter Einstieg in dieser Geschichte. Ich kann diesen Buch empfehlen, für Leser die Cosy Crime gerne lesen!

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Café Hannah - Teil 7


 

Café Hannah - Teil 7


Klappentext:

Nach den zehn Frauen des letzten Bandes kommen nun die Herren der Schöpfung zu Wort. Die Blumengasse tritt etwas in den Hintergrund, die Protagonisten sind viel unterwegs. Dennoch bleiben Hannah und ihr Café Dreh- und Angelpunkt des Romans.
Während JJ und Ben sich in ihrer neuen Rolle als junge Väter zurechtfinden müssen, hadert Halim mit seiner Entscheidung, in einem Sternerestaurant zu arbeiten. Sunay genießt die letzten Stunden mit Zoi, für Theo ergeben sich überraschende Perspektiven, Xaver versucht, sich vor der großen Reise mit Edi mit seiner Tochter auszusöhnen. Das Schicksal hat den Protagonisten jedoch nicht nur Positives anzubieten.
Wird sich am Ende dennoch alles zum Guten wenden?


Meine Meinung:

Gelungender Abschluß und leider der letzte Teil. Ich glaube wenn der Leser jetzt etwas von der Blumengasse erfahren möchte, werden ganz andere Charaktere auftauchen, die wir aber schon kennen.

In diesem vorerst letzten Teil kommen endlich die Männer zu Wort. Die 10 Episoden sind wieder gut erzählt. Der flüssige Schreibstil läßt das Buch flott lesen. Die Charaktere sind hervorragend beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen. Alltägliche Probleme werden hier erörtert die wir alle selber kennen und vielleicht schon erfahren haben. Mal sind sie lustig aber auch sehr traurige Schicksale kommen darin vor, wie es im Leben so ist.

Ich will jetzt nicht jede einzelne Geschichte erörtern, nur eins das sie gut geschrieben sind, sonst würde ich die Spannung vorwegnehmen.

Ich kann den letzten Teil empfehlen für Leser die gerne solche Geschichten lesen!

Vielen Dank das ich das Rezensionsexemplar lesen durfte!

Sonntag, 28. Juli 2024

Isabells Geheimnis


 

Isabells Geheimnis


Klappentext:

Zwei Frauen zu unterschiedlichen Zeiten, die Liebe und ihr Kampf um die eigene Unversehrtheit.

Beim ersten Eindruck haben die wortkarge Isabel und ihre Enkelin Rona wenig gemeinsam. Ihre Leben liegen Jahrzehnte auseinander. Und doch führt alles auf Isabels Erlebnisse im zweiten Weltkrieg zurück ...
Nach einem Unfall von Ronas Mutter Martha wird auch eine Nierenkrankheit entdeckt. In dem Bewusstsein, was das bedeuten kann, begeben die beiden sich gemeinsam auf die Suche nach der Familiengeschichte ins Ausseerland - nach Marthas Vater, dessen Namen niemand kennt. Die Spur führt sie nach und nach in die "Alpenfestung" am Ende des Zweiten Weltkriegs. So wird auch Rona aus ihrem schönen Leben mit Kater Mio, ihrem Freund Leon und ihrem duftenden Kräuterparadies gerissen. Als auch noch Mio verschwunden ist, gerät Ronas Lebensgefüge ins Wanken. Und dann zeigt Leon sein wahres Gesicht ...


Meine Meinung:

Hier wird die Geschichte von zwei Frauen erzählt, von Isabel und Rona die Enkelin. In zwei Zeitebenen wird hier einmal Isabells Lebensweg erzählt dieeine selbstbewußte Frau ist und genau weiß was sie will. Rona dagegen ist nicht so selbstbewußt eher blauäugig. Sie will mehr über ihrer Großmutter erfahren und macht sich so auf dem Weg ins Ausseerland. So erfährt sie allmählich die Geschichte ihrer Großmutter und erfährt was sie für eine starke Persönlichkeit gewesen ist.

Die Charaktere sind gut beschrieben und man kann sich gut in ihnen mit hinein versetzen. Der Schreibstil ist flüssig so das man das Buch ohne zu stocken lesen konnte. Auch die Geschichte kommt nicht zu kurz und man erfährt so einiges über den zweiten Weltkrieg.

Auch über Ronas Kräuterempfehlungen wird hier geschrieben und die Tips sind gar nicht so schlecht dargelegt.

In allem eine interessante Geschichte!

Donnerstag, 25. Juli 2024

INSELorange: Sizilienliebe (INSELfarbe 9)


INSELorange: Sizilienliebe (INSELfarbe 9)


Klappentext:

Als Enddreißigerin Vicky von ihrer Mutter die Einladung zu einer gemeinsamen Gruppenreise nach Sizilien erhält, zögert sie nur kurz. Trotz aller Differenzen werden sie sich schon nicht die Augen auskratzen. Außerdem winkt das lukrative Angebot des Reiseveranstalters, die Tour auf Social Media ins rechte Sonnenlicht zu rücken.
Doch schon bei der Ankunft in Palermo wird klar, dass die rüstigen Mitreisenden nicht viel für Social Media übrighaben. Genauso wenig wie Jonas, der einzige männliche Mitreisende in Vickys Alter. In einem sind sich Jonas und Vicky jedoch schnell einig: Ihre Mütter verhalten sich seltsam. Was suchen sie auf Sizilien? Um die antiken Sehenswürdigkeiten und die wahnsinnig leckere sizilianische Küche geht es jedenfalls nicht.
Während sie versuchen, das Geheimnis der beiden Damen zu lüften, fühlt Vicky sich in Jonas’ Nähe immer wohler. Bis ihr dämmert, dass sie und ihn mehr verbindet, als ihr lieb ist …

 Meine Meinung:

Mein erstes Buch von Stina Jensen, vielleicht auch nicht das letzte was ich lesen werde. Dies ist eine kleine Alltagsgeschichte die man so zwischendurch lesen kann. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere kommen gut herüber. Die Autorin entfüht den Leser nach Szizilien, wo man nicht nur die schöne Landschaft kennen lernt, sondern auch die Personen um die es geht.

Hier handelt es sich nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern auch um ein Familiengeheimnis was dann gelüftet wird. Dies wird alles spannend beschrieben. Zu Sprache wird auch das Thema Homosexualität erläutert, so wie auch das zusammenführen einer Stieffamilie. Dies wurde alles gut zusammengeführt, das eine gute lesbare Geschichte entstanden ist, die man nachvollziehen konnte.

Auch wenn es der neunte Teil war von den „Inselfarben“, kam man gut rein in dem Buch, weil die Geschichten alle für sich abgeschlossen sind.

Ein tolles Buch für nebenbei die ich für Leser/innen empfehlen kann!

Sonntag, 21. Juli 2024

Mademoiselle Marthe und die Küche der Freiheit

 

 

Mademoiselle Marthe und die Küche der Freiheit


Klappentext:

Eine junge Frau erobert die Welt der französischen Küche

1889: Marthe wächst auf einem Hof in den Vogesen auf, ihre Großmutter bringt ihr bei Brot zu backen, ihre Mutter, eine hervorragende Köchin, wie man aus den einfachsten Zutaten wunderbare Gerichte zaubert. Als sie mit ihrer Mutter nach Paris zieht, taucht sie in eine neue Welt ein. Nicht nur lernt sie einen Mann kennen, der ihr aller Gegensätze zum Trotz den Hof macht, sie erkennt auch, dass ihr das Schreiben genauso viel Freude macht wie das Kochen. Doch wird es ihr gelingen, sich in der männerdominierten Welt der französischen Küche zu behaupten? 

Bestsellerautorin Ulrike Renk erzählt das spannende Leben von Marthe Distel –Journalistin und Gründerin der renommiertesten Kochschule Le Cordon Bleu.


Meine Meinung:

Diese authentische Geschichte über „Madmoiselle Marthe und die Küche der Freiheit“ entführt den Leser in ein kulinarisches Abenteuer. Die Autorin hat ihre Geschichte hier ganz gut herüber gebracht und so begleiten wir Marthe ein Stück ihres Lebensweg. So entstand diese Geschichte aus Wahrheiten und Phantasie, was die Autorin wunderbar nin bekommen hat.

Marthe geht konsequent ihren Weg und erreicht so ihr Ziel. Sie will eine Zeitung eröffnen und unterstützt ihre Mutter mit der Kochschule, die unter den gleichen Namen ihrer Zeitung „Cordon Bleu“ erscheint. Dieses wird ihr Lebenstraum. Denn heute noch ist ihre Kochschule „Cordon Bleu“ be- und anerkannt.

Die Autorin hat diese Geschichte wunderbar beschrieben und die Charaktere kommen gut herüber, sie sind voller Lebendigkeit und man kann sie sich gut vorstellen. Mit viel Gefühl bescheibt sie die Geschichte von Marthe. Auch der Schreibstil ist hervorragend und flüssig, so das man sehr gut lesen konnte. Die Beschreibungen was in der Küche vonstatten ging, war sehr bildhaft und lehrreich.

In allem war es eine sehr interessante Geschichte um einer starken, jungen Frau die unbeirrt ihren Weg ging.

Eine schöne Geschichte die ich empfehlen kann!