Rezensionen

Dienstag, 14. März 2023

Charlotte: Sehnsucht nach Leben


 

Charlotte: Sehnsucht nach Leben


Klappentext:

Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Nach der verpatzten Aufnahmeprüfung an der renommierten Schauspielschule in Paris platzt Charlottes Traum, Schauspielerin zu werden, wie eine Seifenblase. Für kurze Zeit arbeitet sie als Kostümdesignerin in einem kleinen Theater. Ein schreckliches Ereignis, das sie psychisch in die Vergangenheit katapultiert, die sie bisher gut verdrängt hat, lässt sie von dort flüchten. Schließlich kellnert sie in einem Bistro, um über die Runden zu kommen.

Paris, von wegen ›Stadt der Liebe‹ – Charlotte fühlt sich einsam, vom Leben nicht geliebt und ihrer Zukunft beraubt.

Guillaume, Journalist einer großen Tageszeitung, kündigt kurz vor der Pensionierung den Job. Er will endlich den Roman schreiben, der ihn seit Jahren gedanklich bewegt. Sein liebster Schreibplatz ist das Indiana Café, umgeben vom pulsierenden Leben mitten im Quartier Montparnasse. Hier trifft Guillaume auf Charlotte. Sie ist jung und könnte seine Tochter sein. Eine Tochter, die er nie hatte. Vor allem die Traurigkeit in ihren leuchtend blauen Augen fesseln ihn vom ersten Moment an. Kann er sie wieder zum Strahlen bringen? Ist seine Hilfe gewünscht? Als Journalist wird ihm schnell klar, dass es in Charlottes Vergangenheit dramatische Erlebnisse gegeben haben muss.


Meine Meinung:

Eine gute Geschichte die hier erzählt wird. Desto mehr ich gelesen habe umso intensiver tauchte ich in dieser Erzählung ein. Die Autorin schreibt über ein Thema worüber man heute noch nicht gerne redet.

So auch Charlotte hat dieses Problem vor Belästigungen und Mißbrauch. Die junge Frau ist ziemlich schüchtern und möchte nicht auffallen. Bis endlich jemand kommt und mit ihr das Problem lößt. Endlich kann sie sich befreien aus ihrer Schüchternheit und erzählt ihre Geschichte um anderen Frauen wach zu rütteln, daß sie nicht alleine da stehen.

Der Schreibstil ist flüssig und die Gefühle von Charlotte werden gut dargestellt. Ein wunderbares Buch das einen berühren kann.

Eine Leseempfehlung für Leser/innen die diese Geschichten mögen!

Freitag, 3. März 2023

Das Schimmern der Träume - Töchter der Freiheit


 

Das Schimmern der Träume - Töchter der Freiheit


Klappentext:

Amerika, 1861: Obwohl ihr heimlicher Verlobter David Williams in den Krieg gezogen ist, bleibt die Nordstaatlerin Annie Braun auf der Plantage seiner Eltern in South Carolina. Sie fühlt sich für die Familie Williams und die Sklaven auf Birch Island verantwortlich. Doch immer wieder bringt ihr Engagement die junge Lehrerin in gefährliche Situationen. So auch als eines Tages ein unheimlicher Fremder auftaucht, der Annie auflauert und nichts Gutes im Sinn zu haben scheint. Und dann muss sie sich noch mit Davids Schwester Victoria herumschlagen, die ihr Steine in den Weg legt, wo sie nur kann.

In Washington City beherbergt die Südstaatlerin Susanna Belle weiterhin Frauen und Kinder in Not. Dabei gerät sie in unheilvolle Gefahren - nicht zuletzt, da sich unter ihren Schützlingen eine Rebellenspionin befindet. Zugleich fürchtet sie um das Leben ihres Ehemanns, der dich als Reporter der Nord-Armee angeschlossen hat.

"Das Schimmern der Träume" ist der dritte Band einer emotionalen, mehrbändigen Familiensaga rund um den amerikanischen Bürgerkrieg, in der sich abgrundtiefer Hass, ein gnadenloser Krieg und unmenschliche Ungerechtigkeiten mit der großen Liebe, tiefgehender Freundschaft und den kleinen Freuden des Lebens die Hand reichen.


Meine Meinung:

Ein sehr spannendes Buch, auch wenn ich mit den dritten Teil der Südstaatensaga angefangen bin, so bin ich sehr gut in dieser Geschichte herein gekommen. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere kommen gut herüber. Es ist eine enorme beeindruckende Südstaatensaga die einen als Leser fesselt.

Als Leser bekommt man die Geschichte Amerikas mitgeteilt zu den Zeiten des Bürgerkrieges zwischen Nord und Süd. Beide Seiten werden gut dargestellt, so das man sich nicht für eine Seite entscheiden kann. Mit vielen Gefühlen werden die Schicksale erzählt und man lernt starke Persönlichkeiten kennen.

Da ich selber die zwei Vorderbände nicht kenne werden ich sie noch lesen, so das man eine runde Geschichte bekommt.

In allem eine sehr schöne Saga, die ich empfehlen kann, für alle Leser/innen die solche Geschichten mögen!

Freitag, 24. Februar 2023

Die Hoffnung auf ein neues Morgen (Die Frauen von Luxor, Band 1)


 

Die Hoffnung auf ein neues Morgen (Die Frauen von Luxor, Band 1)


Klappentext:

England, 1921: Der letzte Wille ihres geliebten Vaters, des bekannten Ägyptologen Richard Parker, führt die junge Victoria zusammen mit ihrem dreizehnjährigen Bruder Jamie ins ferne Kairo. Sehr zum Missfallen ihres traditionsbewussten Verlobten, der die eigensinnige Schönheit lieber heute als morgen heiraten würde.

Beeindruckt von den Ausgrabungen im berühmten Tal der Könige und der Suche nach dem Grab des Tutanchamun, taucht Victoria ein in die fremde Welt am Nil. Sie lernt den verschlossenen, aber faszinierenden Lucas Hodgson kennen und wird als Zeichnerin Teil seines Ausgrabungsteams – an eine Rückkehr nach England denkt sie immer weniger. Doch dann taucht ihr Verlobter in Kairo auf.


Meine Meinung:

Diese fiktive Geschichte wurde mit wahren Begebenheiten kombiniert, dies ergibt eine runde und spannende Erzählung um starke Frauen die die gesellschaftliche Konventionen trozen. So auch Viktoria die mehr aus ihrem Leben machen will. Zuerst gefiel mir Viktoria nicht besonders gut, ich fand sie voreingenommen und überheblich, aber in nachhinein änderte sie ihr Wesen und sie wurde mir sympathischer.

Hier wird eine Geschichte erzählt mit vielen Abenteuern. Sie läßt sich gut lesen da der Schreibstil flüssig ist und die Personen kommen gut herüber. Auch die Landschaft Ägyptens, das Tal der Könige werden hier zu sprache gebracht und daraus wird eine interesante Geschichte. Man konnte sich alles gut vorstellen und jede Handlungen nachvollziehen.

Ich fand das Buch faszinierend und kann es empfehlen für alle Leser/innen die diese Geschichte mögen!

Asynchron: Entropie Teil 3


Asynchron: Entropie Teil 3


Klappentext:

Finale der Asynchron-Trilogie – Quinn ist verschollen, und diesmal kann nur Eve ihn zurückholen, um den Konflikt mit Neo-greyTek endgültig zu beenden

Nachdem Quinn aus dem Kern verschwunden ist und dabei die Technik der Anlage massiv beschädigt hat, muss Jonas einen Weg finden, die Zukunft der Forschungseinrichtung zu sichern. Den Wissenschaftler zerfressen Schuldgefühle, und er sehnt sich nach Wiedergutmachung. Daher setzt er alles daran, den ursprünglichen Zeitverlauf zu rekonstruieren.

Eric hingegen hat an der neuen Welt Gefallen gefunden. Einige Bewohner schlagen sich auf seine Seite und sehen Jonas’ Bemühungen sogar als gefährlich an. Sollte es gelingen, die anfängliche Realität wiederherzustellen, würde ihre Gemeinschaft zwangsläufig vernichtet werden.

Währenddessen sucht Eve nach Quinn, damit er in den Kern zurückkehren kann, um den Konflikt dort beizulegen und das Unheil ein für alle Mal zu besiegen. Doch der junge Künstler ist in einer unbekannten Dimension verschollen, und das Schicksal der Menschheit hängt davon ab, ob sich Quinn und Eve an diesem fremdartigen Ort wiederfinden.


Meine Meinung:

Im dritten Teil geht es mit Jonas weiter, denn er ist die Schlüsselfigur der alles beenden kann.

Der Autor weiß wie er die Leser im Atem halten kann. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere kommen gut herüber. Es wir alles gut beschrieben das man das ganze auch versteht. Es kommen viele bekannte Personen darin vor, mit nicht voraus sehende Handlungen und sehr Actionsreiche Vorgänge.

Ein guter Abschlußband. Ich kann diese dreiteilige Serie empfehlen für Leser/rinnen die gerne SciFi-Thriller lesen!

Beethovens Geliebte: Sie lebt für die Künste, doch in der Liebe findet sie keine Freiheit

Beethovens Geliebte: Sie lebt für die Künste, doch in der Liebe findet sie keine Freiheit


Klappentext:

Bonn, 1790: Im Zehrgarten am Marktplatz dreht sich alles um die Kunst – und mittendrin: die neunzehnjährige Tochter der Wirtin, die in ihren Salons die wichtigsten Männer der Stadt um sich versammelt. Wenn es nach ihrer Mutter ginge, würde Babette Koch am besten einen Fürsten heiraten, aber seitdem der junge Ludwig van Beethoven aus Wien zurück ist, fühlt sich Babette immer mehr zu ihrem Kindheitsfreund hingezogen. Doch ein schlechter Ruf eilt dem Musiker voraus, so gilt er nicht nur als talentiert, sondern auch als äußerst flatterhaft.


Meine Meinung:

Hier handelt es sich um eine fiktive Geschichte mit wahren Begebenheiten. Babette kam sehr symphatisch herüber und der Leser erfährt aus ihrer Sicht wie sehr sie sich mehr wünscht und als gleichberechtigte Frau behandelt werden möchte. Die Geschichte selbst ist interessant erzählt und man kann sich alles sehr gut vorstellen, da alles detailiert beschrieben wurde.

Das Buch wurche gut recherchiert. Der Schreibstil ist gut und flüssig das man ohne zu stocken lesen konnte. In allem hat mir dieses Buch gut gefallen, da von allem etwas mit dabei war. Die Autorin hat das 18. Jahrhundert gut beschrieben mit den Unruhen im land und der französischen Revolution. Bis zum Ende spannend und feseelnd wie das ganze aus geht.

Für Leser/innen eine Empfehlung die Romanbiografien gerne lesen!

Dienstag, 7. Februar 2023

Die Forscherin. Prinzessin Therese und der Ruf des Amazonas


 

Die Forscherin. Prinzessin Therese und der Ruf des Amazonas



Klappentext:

Therese von Bayern – eine bemerkenswerte Frau, unerschrockende Reisende und leidenschaftliche Forscherin

Ende des 19. Jahrhunderts: Therese von Bayern erfüllt so gar nicht die Erwartungen, die ihre Zeit an eine Prinzessin hat. Sie weigert sich zu heiraten und interessiert sich brennend für Naturwissenschaften – und es zieht sie in die Ferne, in das Land ihrer Träume: Brasilien. Gemeinsam mit drei Begleitern reist sie über den Atlantik und taucht ein in eine tropische Welt voller Wunder. Therese ist wie gebannt von diesem Land, erlebt seine Schönheit und Vielfalt, aber auch Gefahren und Grausamkeit. Sie lernt einen Mann vom Volk der Tupí kennen, der ihr ein Leben näherbringt, das sich von ihrem gänzlich unterscheidet. So wird diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis – und zur Geschichte einer besonderen Liebe.



Meine Meinung:

Dieses Buch handelt sich um einer sehr interessanten und erstaunlich starke Frau, Prinzessin Therese von Bayern. Eine Frau die gerne reiste und eine leidenschaftliche Forscherin war. Die unerschrocken ihren Weg ging um ihr Neugierde zu stillen was man alles so erleben und erforschen konnte. Sie ließ sich nicht beirren und ging ihren Weg.

Diese Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt einmal 1888 als die Reise nach Brasilien begann und 1924 als Therese von Krankheit gezeichnet war.

Wir tauchen als Leser in einer wunderbaren Welt von Licht und den unterschiedlichsten Grüntönen ein, wo seltene Pflanzen wachsen und in einer Tierwelt die unglaublich schön beschrieben wird. Man erlebt hautnah alles mit und kann durch Tereses Augen die Eindrücke miterleben. Ein einmaliges Erlebniss bekommt man hier beschrieben das man Lust bekommt Brasilien mal selbst zu besuchen.

Die Charaktere sind gut geschrieben und sehr unterschiedlich, jeder auf seiner Weise hat eine andere Persönlichkeit was gut zusammen hamoniert. Auch der Schreibstil ist flüssig und man verschlingt jede Zeile des Buches.

Dieser historische Roman von einer außergewöhnlichen Frau war faszinierend, denn sie war nicht nur hochgebildet, sondern eine Forscherin ihrer Zeit die mit Leib und Seele mit dabei war.

Die Hafenärztin. Ein Leben für das Recht auf Liebe


 

Die Hafenärztin. Ein Leben für das Recht auf Liebe

 

Klappentext:

Hamburger Hafen, 1911: Anne Fitzpatrick behandelt in ihrer Arztpraxis am Hafen immer häufiger chinesische Frauen, die in den Kolonien als Arbeitskräfte angeworben wurden. Als eine der Frauen vor Annes Augen stirbt, schwört die Hafenärztin, die Verantwortlichen zu finden. Zusammen mit Kommissar Berthold Rheydt fängt sie an, im Chinesenviertel auf Sankt Pauli nachzuforschen. Der Kommissar glaubt, die mörderische Handschrift eines Erzfeindes zu erkennen. Sein Herz jedoch ist nicht ganz bei der Sache – er hat Helene Curtius seine Liebe erklärt. Doch auch Helene kämpft an mehreren Fronten um das Heil misshandelter Frauen. Während Anne sich zunehmend in große Gefahr begibt, macht Rheydt einen Schritt, der sein Leben und das von Helene für immer verändert. 

 

Meine Meinung:

Auch im dritten Teil ist der Schreibstil so geblieben, sehr flüssig das man das Buch wunderbar lesen konnte. Die Charaktere sind ausgereifter und als Leser können wir uns einmal in Anne der Ärztin, in Helene und in Berthold den Polizisten, in deren Gedankengänge hinein versetzen. Die Handlungen kann man gut nachvollziehen und sind spannend beschrieben.

Auch in diesem Teil geht es wieder um Morde, denn der Hafenmörde erscheint wieder auf der Bildfläche und macht das Leben von Berthold schwer. Auch Anne will beweisen das ihr Vater nicht der ist wie er sich ihr gegenüber gibt. Ein schwieiger Weg liegt vor ihnen und ob sie es schaffen, verrate ich nicht.

Wieder ein sehr spannender und fesselnder historischer Roman. Die Schauplätze sind gut beschrieben und man kann sich das Hamburg von 1911 gut vorstellen. Auch die interessanten Einblicke des Chinesenviertel waren beeindruckend.

Mir hat dieser dritte Teil gefallen, aber ich denke das war noch nicht alles was wir als Leser über die drei Hauptpersonen erfahren haben.

Ich kann das Buch für alle Leser/innen empfehlen die diese Art von Geschichte mögen!