Rezensionen

Dienstag, 17. Januar 2023

Caroline Märklin - Sie brachte Kinderaugen zum Leuchten, doch kämpfte um ihr eigenes Glück


 

Caroline Märklin - Sie brachte Kinderaugen zum Leuchten, doch kämpfte um ihr eigenes Glück

Klappentext:

Reisen Sie mit einer der ersten deutschen Handelsvertreterinnen durchs 19. Jahrhundert:

»Caroline Märklin – Sie brachte Kinderaugen zum Leuchten, doch kämpfte um ihr eigenes Glück« ist die ebenso anrührende wie abenteuerliche historische Roman-Biografie über die Frau, deren Mut, Charme und Abenteuerlust den Aufstieg der Firma Märklin erst möglich machte.

 Göppingen, 1859: Die Leute/Nachbarn sagen, Caroline Hettich hätte Glück gehabt, überhaupt noch einen Mann abzubekommen, als sie im Alter von 33 Jahren den verwitweten, 10 Jahre älteren Wilhelm Märklin heiratet.

Caroline ist ein charmantes Energiebündel, das mit neuen Spielzeugideen frischen Wind in seine Blechwarenverkäufe bringt. Das 19. Jahrhundert pulsiert von neuen Ansätzen in der Pädagogik und der Industrialisierung. Eisenbahnen setzen die Welt unter Dampf und Caroline bietet als eine der ersten weiblichen Handelsreisenden der Männerwelt die Stirn. Doch überschattet eine unglückliche Liebe ihr Schicksal, die für die Firma Märklin zur entscheidenden Wende beitragen soll.

 Caroline Märklin hat über Jahre die Geschicke des Familienbetriebs gelenkt, obwohl Frauen im 19. Jahrhundert als nicht geschäftsfähig galten. Mit ihrer historischen Roman-Biografie setzt Charlotte von Feyerabend einer Frau ein Denkmal, die eine Vorreiterin im Kampf für das Recht der Frauen auf einen Beruf und Selbstbestimmung war.


Meine Meinung:

Wer kennt nicht die Firma Märklin? Das aber eine interessante und selbstbewußte Frau dahinter steckt, das kennt wohl fast keiner. Diese Geschichte handelt sich um einer starken Frau die sehr viel Mut besaß, einen großen Willen hatte um ihre Ideen umzusetzen und einen sehr voraussehenden Verstand besaß.

Hier wird der Lebensweg von Caroline Märklin geb. Hettich erzählt. Der historische Roman basiert auf das Leben von 1858 bis 1892. Hier hat die Autorin gut recherchiert und alles klar dargestellt. Einige fiktive Szenen sind mit eingebaut, aber dies erläutert die Autorin am Ende ihres Buches, um so eine runde Geschichte zu bekommen.

Es gab unter anderem interessante Einblicke in der Handwerkskunst eines Flaschners, was heute als Klempner bezeichnet wird sowie auch die Namen Spengler oder Blechner.

Obwohl Caroline viele Schicksalsschläge erleiden muß geht sie unbeirrt ihren Weg, den sie aber erst nach dem Tod ihrer Ehemänner gehen kann. Denn zwei ihrer Söhne unterstützen sie und der Traum von Kinderspielzeug geht endlich in Erfüllung.

Ein schöner flüssiger Schreibstil und die Charaktere sind gut herausgearbeitet, so das man sie sich auch vorstellen kann. In allem eine interessante Geschichte von einer beeindruckende und außergewöhnlichen Frau die sich in einer Welt der Männer durchboxen mußte und die weit voraus war.

Ich kann diese Romanbiografie für alle Leser/innen empfeheln die diese Art von Geschichten mögen!

Donnerstag, 12. Januar 2023

Chicago in Flammen


 

Chicago in Flammen


Klappentext:

Eine Frau, die ihre Vergangenheit vergessen will.
Ein Mann, der ein Geheimnis um jeden Preis zu wahren sucht.
Ein Feuer, das alle zwingt, ihr wahres Gesicht zu zeigen.
Chicago 1871: Louisa ist eine von vielen deutschen Einwanderern - von ihrem tyrannischen Vater wurde sie als eines der berüchtigten Hurdy-Gurdy-Girls in die USA verkauft und muss sich in den Saloons der Goldgräberstädte verdingen. Jetzt aber soll sich alles ändern: Nach dem Tod des Vaters kommen endlich auch ihre Mutter und ihre kleine Schwester Cora zu ihr in die neue Welt. Außerdem hat sie gerade erst den vor kurzem eingetroffenen, charmanten Wilhelm kennengelernt. Was Louisa nicht weiß: Wilhelm ist ein Dieb und Betrüger und zieht sie unwissentlich in seinen Schlamassel mit hinein. Louisa findet sich vor Gericht wieder - und kurz darauf beginnt, was als »Great Chicago Fire« in die Geschichte eingehen wird. Louisa kämpft von nun an um ihr eigenes und das Leben ihrer Liebsten – und erhält dabei Hilfe von unerwarteter Seite …


Meine Meinung:

Ein sehr beeindruckende Geschichte die sehr spannend ist. Ein flüssiger Schreibstil so das man die Geschichte gut lesen konnte. Die Charaktere sind gut beschrieben und mit starke Persönlichkeiten. Das gewaltige Feuer konnte man in jeder Zeile mit fühlen, wie die züngelnden Flammen sich stettig vor fraßen und die Glut einen fast erschlug. Diese Szenen sind fesselnd und gut beschrieben worden.

Die Handlungen der Personen werden hier klar dargestellt. Man fühlt mit jeder Entscheidung und fiebert mit wie diese Geschichte ausgeht. Wie sie um ihr Leben kämpfen und hoffen das es ein gutes Ende findet, was leider nicht jeden vergönnt gewesen ist.

Dieser große Brand beruht aus dem Jahr 1871 und ist eine wahre Begebenheit gewesen, die hier die Autorin in ihrer Geschichte mit einfließen ließ.

Eine gute Geschichte, die Handlungen konnte man nachvollziehen und sympathische Figuren rundeten das ganze ab. Ich kann dieses Buch empfehlen für Leser/innen die diese Art von Geschichten mögen!

Der Funke der Götter


 

Der Funke der Götter

Klappentext:

Sam kann sich nicht erklären, warum kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag
mysteriöse Dinge in ihrem Leben passieren. Die Tiere im Tierheim gehorchen ihr
plötzlich aufs Wort und sie beginnt weitere ungewöhnliche Fähigkeiten zu
entwickeln. Als wäre das nicht unheimlich genug, hat Sam das Gefühl, dass der
undurchschaubare neue Mitarbeiter Lee sie nicht mehr aus den Augen lässt …

Meine Meinung:

Ein sehr gelungener Jugendroman mit viel Fantasie und Romantik. Dies ist eine Geschichte wo der Leser in die Welt der Götter entführt wird. Die griechische Mythologie wird hier einen nahe gebracht ohne das es langweilig wird. Sehr flüssiger Schreibstil und die Charaktere kommen gut herüber.

Die Geschichte selbst fand ich gar nicht so übel auch wenn es ein Jugendbuch ist, mal abzutauchen in dieser Welt war mal etwas anderes.

Ich kann das Buch empfehlen für Jugendliche Leser und auch Erwachsene die diese Art von Büchern gerne lesen!

Die Frau auf Sylt


 

Die Frau auf Sylt

Klappentext:

Hanna verschwand vor zehn Monaten spurlos, nachdem sie ein gewaltiges Vermögen geerbt hatte. Während ihre Freunde und Ex-Freund Thorben noch heute der Meinung sind, sie genieße ein Leben in Saus und Braus und sie wolle nicht gefunden werden, ist ihre beste Freundin Marie sich sicher: Hanna ist ermordet worden. Doch nicht einmal die Polizei schenkt ihr Glauben.

Gerade als Marie hofft, endlich mit der Sache abschließen zu können, traut sie ihren Augen kaum. In einer Zeitung entdeckt sie ein Bild von Hanna in Gesellschaft eines fremden Mannes in einem Café auf Sylt. Der Dekoration nach, muss es um die Weihnachtszeit entstanden sein – zwei Monate nach Hannas verschwinden.

Sofort bricht Marie auf, um dem Geheimnis auf die Spur zu gehen. Schnell findet sie Freunde, die sie bei ihrer Suche unterstützen. Dabei lernt sie auch David kennen, einen Wissenschaftler, in den sie sich sogleich verliebt. Während zunächst alles den Anschein hat, als könnte Marie trotz der Sorge um Hanna glücklich werden, ahnt sie noch nicht, in welcher Gefahr sie tatsächlich schwebt und was für ein Netz aus Lügen und Intrigen Hannas Verschwinden umgibt.



Meine Meinung:

Ein sehr spannender und mitreißender Roman den man gut lesen konnte, da der Schreibstil flüssig ist. Es ist eine spannende und fesselnde Geschichte, die um einen abscheulichen Mord geht aber auch eine kleine Liebesgeschichte beinhaltet und so das ganze zu einer runden Geschichte macht. Die Charaktere kann man sich als Leser gut vorstellen und man kann ihre Gedankengänge gut nachvollziehen.

Dieses spannende Buch hält den Leser in Atem, ein Rätsel nach dem anderen taucht auf und man muß unbedingt wissen wie es weiter geht und wie die Zusammenhänge zusammen passen. Aber es kommt manchmal alles anders als man denkt.........

Fesselndes Buch was die Autorin hier geschrieben hat und was ich empfehlen kann, für Leser/innen die eine Mischnung aus Thriller und Romatik mögen!

Dienstag, 27. Dezember 2022

Ein Kind namens Hoffnung: Die Geschichte einer heimlichen Heldin


Ein Kind namens Hoffnung: Die Geschichte einer heimlichen Heldin


Klappentext:

Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt – Die Geschichte einer Frau, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens ein jüdisches Kind vor den Nazis rettet

Elly Berger wird 1900 in eine Pfarrersfamilie geboren. Wenn es nach ihrem Vater gegangen wäre, hätte sie studieren sollen, doch Elly hat nur einen großen Traum: Sie will Köchin werden. Es gelingt ihr, in Berlin eine Stellung bei der jüdischen Familie Sternberg zu finden, die ihr fortan ein Zuhause bietet. Vor allem dem kleinen Sohn Leon schenkt sie ihre ganze Liebe.

Doch dann wird die Familie bei den Nazis denunziert und die Eltern verhaftet. Für Elly zählt nur noch eines: Sie muss Leon retten! Sie flieht mit dem Jungen, gibt ihn als ihr eigenes Kind aus und ist von diesem Augenblick an für lange Zeit heimatlos.

Ein anrührender und brillant geschriebener Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht, und ein Kapitel deutschen Widerstands, das man in keinen Geschichtsbüchern findet.


Meine Meinung:

Selbstlos ist Elly als sie Leon als ihr eigenes Kind ausgibt und ihn nur so retten kann. Die Geschichte von Elly Berger ist traurig und tragisch zugleich. Sind nimmt viel auf sich und erduldet viele Entbehrungen, viel Leid und schreckliche Dinge muß sie erleben und hält trotzdem eine schützende Hand über ein Kind, was nicht ihr eigenes ist.

Ein mitreißender Roman der hier gut erzählt wird. Sehr beeindruckende Szene die beschrieben werden und nahe gehen können. Die Charaktere sind hervorragend beschrieben und man kann sich in ihnen gut hinein versetzen und ihr handeln nachvollziehen, was nicht immer leicht gewesen ist. Man spürt das ganze Elend, die Not, Hunger und Kälte die damals herrschten. Ein Buch zum nachdenken und was wir für ein Glück haben in einer guten Zeit aufgewachsen zu sein.

In allem eine sehr bedrückende aber doch schöne Geschichte!

 

Roman mit Todesfolge: Leberechts erster Mord


 

Roman mit Todesfolge: Leberechts erster Mord


Klappentext:

Valentina Nightingale, die Bestsellerautorin von Liebesromanen, hält ihre letzte Autorenlesung. Am Morgen danach treibt ihre Leiche im Ententeich des Stadtparks. Was sie während der Lesung als humorvollen Kommentar über ihren nächsten Roman zum Besten gab, hat sich offenbar bewahrheitet: Autobiografische Abschnitte enthalten eine tödliche Enthüllung. Aber welche? Der Privatdetektiv und Bücherwurm Gotthilf Leberecht hat in der Schriftstellerin seine heimliche Jugendliebe wiedererkannt, doch wird ihm bei seinen Ermittlungen ihr Manuskript vorenthalten. Da geschieht ein zweiter Mord im literarischen Umfeld Valentinas …


Meine Meinung:

Ich fand diese Geschichte sehr interessant und spannend. Die Handlungen sind gut nachvollziehbar und die Geschichte wird hervorragend erzählt, so das man als Leser nicht die Lust daran verliert weiter zu lesen. Auch die Handlungen und die einzelnen Szenen kann man nachvollziehen. Auch wenn es ein Krimi ist bleibt der Humor nicht auf der Strecke. Der Schreibstil ist flüssig so das man das Buch perfekt lesen kann. Die einzelnen Personen die darin vorkommen werden gut beschrieben und man kann sie sich auch gut vorstellen.

In allem eine spannende Geschichte die man gerne gelesen hat. Für mich eine klare Leseempfehlung!

Der verwunschene Turm


 

Der verwunschene Turm


Klappentext:

Die junge Emma wächst im viktorianischen Zeitalter im Moor von Cornwall bei ihrer Großmutter auf, die eine Kräuterkundige ist, aber auch als Hexe gilt. Sie verlebt eine unbeschwerte, glückliche Kindheit, die jäh endet, als ein Lynchmob aus Dorfbewohnern ihre Großmutter verbrennt, weil sie eine junge schwangere Frau nicht retten konnte. Emma wird zur Familie ihrer Großmutter gebracht, von deren Existenz sie bislang nichts wusste. Hier muss sie sich einleben. Sie lernt die völlig unterschiedlichen Brüder Edward und Harold kennen. Und sie erfährt immer mehr aus der Vergangenheit ihrer Großmutter. Sie findet einen Brief von ihr an Emma, in dem es um ihr Erbe geht. Und dieses Erbe soll sich in dem verwunschenen Turm erfüllen, den niemand betreten darf, weil er verflucht ist. Wird Emma es schaffen, zu ihrem Recht zu kommen und wer ist der Widersacher im Schloss, der ihr nach dem Leben trachtet?



Meine Meinung:

Diese Geschichte wird in Ich-Form erzählt und die Hauptperson berichtet über die Ereignisse die sie in ihrer Jugend erlebt hat. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann sich alles gut vorstellen, da die Beschreibungen sehr gut dargestellt werden. Auch die unbterschiedlichen Charaktere sind gut beschrieben und man merkt beim lesen wie sie sich verändern. Eine geheimnisvolle Stimmung schwingt mit und die Spannung ist sehr interessant eingepackt, so das man als Leser immer mehr erfahren möchte wie diese Geschichcte ausgeht.

In allem eine sehr spannende Geschichte die einen fesseln kann, mit einem ganz anderem Ende als man sonst erwartet!