Rezensionen

Samstag, 8. Oktober 2022

Ein dreifaches Hoch auf den Mörder: Clarissas feines Gespür für Pralinen

Ein dreifaches Hoch auf den Mörder: Clarissas feines Gespür für Pralinen


Klappentext:

Es wird Herbst in Niedermühlenbach und der berühmte Pralinenwettbewerb des Dorfes steht vor der Tür. Clarissa wird in die Jury berufen, um die eingereichten Süßigkeiten zu bewerten. Bei der Verkostung einer dreischichtigen Sahne-Trüffel-Praline bricht Jury-Mitglied Dorothee Ganswein tot zusammen. Zyankali! Bald stellt sich heraus, dass die leitende Bankangestellte jede Menge Feinde im Dorf hatte. Aber die Polizei tappt mal wieder im Dunkeln und so beschließt Clarissa - gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Krimi-Clubs - zu ermitteln ...


Meine Meinung:

Die ist der dritte Fall den Clarissa mit dem Krimi-Club aus Niedermühlenbach löst. Aber nicht nur das geschieht, endlich wird Clarissa von ihren Vedacht einen Kollegen angeschossen zu haben, frei gesprochen.

Ein sehr angenehmer leichter Schreibstil. Liebenswerte Charaktere die sympathisch herüber kommen. Ein gut aufgebaute Geschichte die gut durchdacht ist.

Auch dieses Buch hat mir gut gefallen und ich kann alle drei Geschichten empfehlen für Leser/innen die diese Art von Geschichte mögen!

Montag, 19. September 2022

Die Kunstschätzerin


Die Kunstschätzerin


Klappentext:

Viktorianisches England, 1866: Die junge Kuratorin Eleanor übernimmt das Familienunternehmen, das private Kunstsammlungen betreut und wertvolle Sammlerstücke restauriert. Ein reicher Kunde betraut Eleanor mit einem Auftrag, der sie aufs Äußerste herausfordert: Sie soll ihrer unglücklichen Jugendliebe, Baron Harry Lydney, auf den Zahn fühlen: Versetzt der aufrichtig wirkende junge Mann heimlich Stücke aus der Sammlung seines Vaters? Nur, wenn er sich als der erweist, der er zu sein scheint, darf Eleanor ihm die Kunstschätze überlassen. An dieser „Echtheitsüberprüfung“ hat Eleanor auch ein ganz persönliches Interesse – hatte Harry ihr doch einst einen Ring als Unterpfand ihrer gegenseitigen Liebe gegeben. Dann allerdings verschwand er auf mysteriöse Weise, nur, um mit einer attraktiven italienischen Adeligen zurückzukehren. Hat er ihre Liebe verraten? Wird er sich als echt oder falsch erweisen wie so manches Kunstwerk, das der Begutachtung durch Eleanor nicht standhält?


Meine Meinung:

Eine sehr schöne Geschichte die man flüssig und gerne gelesen hat. Dieser historischer Roman hat einen christlichen Hintergrund und es läuft alles Harmonisch ab, ohne böse Worte. Eine schöne Atmosphäre herrscht in diesem Buch und der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Auch die Charaktere sind gut herausgearbeitet und man kann sich in ihnen hinein versetzen. Der Roman ist in Ich-Form geschrieben und man kann sich Elanor gut vorstellen, eine junge, sympathische Frau die eine schwere Entscheidung fällen muß. Wunderbare Einblicke wie es in der Victorianischen Zeit gewesen ist, die interessant dargelegt wurden.

In allem eine gute Lektüre, die man sehr gut lesen konnte!

Ingeborg Bachmann und Max Frisch – Die Poesie der Liebe


 

Ingeborg Bachmann und Max Frisch – Die Poesie der Liebe


Klappentext:

Eine Liebe zwischen Poesie und Wirklichkeit

Paris, 1958: Als der Schweizer Dramatiker Max Frisch dem glamourösen Literaturstar Ingeborg Bachmann begegnet, ist es für ihn Liebe auf den ersten Blick. Auch sie verliebt sich, doch anders als Max, der bodenständige Genussmensch, ringt die sensible Ingeborg im Schreiben – wie im Leben – um jedes Wort. Und sie hat die Trennung von ihrem Geliebten Paul Celan noch nicht überwunden, was die Beziehung schon bald auf die Probe stellt. Doch Ingeborg kann nur eine Liebe leben, in der sie ihre Freiheit nicht preisgeben muss …

Ein so bewegender wie hervorragend recherchierter Roman über die Liebe zweier Ikonen der Literatur


Meine Meinung:

Eine interessante Geschichte über den beiden Schriftstellern Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Die beiden Schriftsteller sind starke Persönlichkeiten und der Leser lernt sie gut kennen, mit all ihren Gefühlen, sogar Eifersucht und Mißgunst gegenüber den anderen, viel Schmerz was sie sich zugefügt haben, aber auch verständnissvolle Begebenheiten und Liebe. Dieses entzweit den Beiden bis es zu einer Trennung kommt.

Die Autorin hat gut recherierd, daß fiktive und die wahren Begebenheiten kommen glaubhaft herüber. Aber auch die Einleitungen ihrer Werke wurden hier gut mit eingeflochten. So das ich jetzt endlich weiß das von Max Frisch sein Werk „Mein Namen sei Gantenbein“, viel aus seinem Leben mit Ingeborg wiederspiegelt.

Für mich war es eine abwechslungsreiche Geschichte mit viel Historie, die interessant zu lesen war, da sie aus zwei Perspektiven erzählt wurde.

Für mich eine gute Unterhaltung und ziemlich ausschlußreich.

Montag, 12. September 2022

Mademoiselle Oppenheim – Sie liebte das Leben und erfand die moderne Kunst


Mademoiselle Oppenheim – Sie liebte das Leben und erfand die moderne Kunst


Klappentext:

Das schillernde Leben von Meret Oppenheim: Künstlerin, Freigeist, Liebende

Paris, 1933: Die junge deutsch-schweizer Künstlerin Meret Oppenheim genießt das unbeschwerte Leben inmitten der Pariser Bohème. Zu ihren engsten Freunden zählen die Surrealisten Pablo Picasso, Joan Miró, Alberto Giacometti und André Breton. Als sie sich in den Maler Max Ernst verliebt, nimmt eine stürmische Affäre ihren Lauf. Doch Meret möchte nicht nur seine Muse sein. Sie will ihren eigenen Weg gehen und träumt vom großen Durchbruch. Sie experimentiert mit Alltagsgegenständen, mit denen sie erste Erfolge feiert, entwirft Mode und Schmuck. Immer wieder muss sie gegen die strengen Regeln der Gesellschaft ankämpfen. Und während in Europa dunkle Schatten aufziehen, die auch Merets Familie bedrohen, sucht die freiheitsliebende Künstlerin nach einem Weg, die Liebe und die Kunst in Einklang zu bringen.


Meine Meinung:

Eine starke außergewöhnliche Persönlichkeit ist Meret Oppenheim. Unbeirrt geht sie ihren Weg weiter, obwohl ihr Vater sie für Unzurechnungsfähig erklären lassen will und alles daran setzt dies durchzuführen.....

Das Künstlerleben wird hier ausführlich geschildert, in einem Paris kurz vor dem zweiten Weltkrieg. Unter ihnen die Surrealisten und Meret die ein außergewöhnliches Völkchen sind und ihren Weg gehen. Die interessanten Einblicke in diesr Welt sind faszinierend und werden gut erzählt. Aber auch privates von der Künstlerin wird hier offenbart, was locker und leicht herüber kommt.

Das Buch konnte man sehr gut lesen, da der Schreibstil flüssig ist. Auch die Charaktere werden gut dargestellt und man kann sich die Personen gut vorstellen. Auch die Realität sowie die Fiktion fügen sich hervorragend zusammen und ergeben eine runde aufschlußreiche Geschichte, über meret Oppenheim.

In allem ein sehr bemerkenswertes Buch von einer Künstlerin von der ich noch nichts gehört hatte.

Zum Schluß Meret`s Lebensweisheit:

„Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie sich nehmen.“

 

Und plötzlich war er nicht mehr da (Einfach Liebe 4)


Und plötzlich war er nicht mehr da (Einfach Liebe 4)


Klappentext:

Melanie kann es immer noch nicht fassen. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion verschwand ihr Mann spurlos und ließ sie und ihre beiden gemeinsamen Kinder zurück. Zudem räumte er alle gemeinsamen Konten leer. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm. Drei Tage nach diesem Vorfall kommt es noch schlimmer: Ihr Chef Konstantin unterstellt ihr, interne Informationen weitergegeben zu haben und entlässt Melanie, ohne Chance, sich erklären zu dürfen, fristlos aus ihrem gutbezahlten Job.
Der nächste Knall lässt nicht lange auf sich warten, denn ihr wundervolles Haus, wurde hinter ihrem Rücken von ihrem verschwundenen Ehemann verkauft und die neuen Besitzer möchten pünktlich einziehen. In kurzer Zeit hat Melanie alles verloren. Als dann auch noch ihr Sohn Max in die falschen Kreise abzurutschen droht, muss sie etwas unternehmen. Eine zufällige und zugleich unerwünschte Begegnung mit Konstantin scheint ihr einziger Rettungsanker zu sein.


Meine Meinung:

Ein weiterer Teil von der Reihe „Einfach Liebe“, von der Autorin Lotte E. Wöss. Auch hier wieder eine abwechslungsreiche Geschichte. Auf vielen Umwegen und mit vielen Streitereien kommen Konstantin und Melanie zusammen.

Beide Hauptpersonen kommen gut herüber. Manchmal zickte Melanie sehr herum, obwohl sie wußte das Konstantin nicht direkt schuldig war, ging sie einen auf die Nerven. Aber auf einer liebenswürdige Art und Weise.

Für mich war diese leichte Geschichte angenehm zu lesen und hat mir in allem gefallen. Toller Schreibstil, leicht und fluffig und ein Buch für zwischendurch zum lesen. Voller Gefühle, mit Herz und Witz wird die Geschichte hier dargestellt.

Klare Leseempfehlung für leser/innen die diese Art von Liebesgeschichten mögen!

 

Mittwoch, 31. August 2022

Zwei Blüten für den Mörder: Clarissas feines Gespür für Blumen


 

Zwei Blüten für den Mörder: Clarissas feines Gespür für Blumen


Klappentext:

Clarissa freut sich auf das große Dorffest in Niedermühlenbach - aber kurz vor den Feierlichkeiten tauchen im Ort Falschgeldnoten auf! Und dann wird auch noch der junge Diakon Bernhard Wohlgemuth erhängt aufgefunden - in seiner Hand zwei gezinkte 50-Euro-Scheine. Woher stammen die Blüten? Die Polizei kommt der kriminellen Vergangenheit des jungen Geistlichen auf die Spur und deklariert den Tod als Selbstmord. Aber Clarissa kann das nicht glauben und ermittelt auf eigene Faust ...


Meine Meinung:

Ein zweiter Mord geschieht in Niedermühlenbach und auch hier ermittelt Clarissa und der Krimi-Club. Wieder sehr spannend wird hier erzählt wie Falschgeldnoten im Umlauf kommen und ausgerechnet bei Diakon Wohlgemuth, der erhängt aufgefunden wird, findet man die Scheine.

Mit viel Charme und Witz wird diese Geschichte erzählt. Geschickt wird der Fall gelöst. Die Handlungen sind gut aufgebaut und die Charaktere kommen sympathisch herüber und man lernt sie immer besser kennen. In allem ein sehr harmonischer Krimi, der eine Leichtigkeit hat die angenehm ist zu lesen.

Sonntag, 28. August 2022

Jahre im Wandel (Die Winzerfrauen-Reihe 3)


 

Jahre im Wandel (Die Winzerfrauen-Reihe 3)


Klappentext:

Die glücklichen Zeiten einer jungen Familie weichen den Schrecken des Krieges
Der finale Band der Familiensaga um Winzertochter Magdalena

1924: Winzertochter Magdalena und ihre Lieben erleben eine glücklich Zeit, doch dann stellt das Schicksal sie vor eine große Herausforderung. Zeitgleich wird die politische Situation mit Hitlers Machtergreifung immer heikler. Im Dorf ist bald nichts mehr, wie es war: Die Jahre sind geprägt von Angst vor Denunzianten und den Nazis. Als Heiners Schwager Joseph nach der Reichsprogromnacht hilfesuchend vor der Tür steht, wird es riskant für Magdalenas Familie. Denn der junge Zionist ist auf der Flucht vor der Gestapo und braucht ein Versteck …


Meine Meinung:

Ein grandioses Buch der letzte Teil dieser Trilogie. Ein sehr schöner Schreibstil der angenehm war zu lesen. Die vielen historischen Begebenheiten sind gut recherchiert und die Bewggründe sehr gut erklärt. Das fügte sich zu einem harmonischem Ganzen mit den fiktiven Personen zusammen. Die Charaktere kamen gut herüber, die Autorin hat sie klar beschrieben wie sie fühlten und was sie dachten. Die Handlungen an den verschiedenen Orten sind gut beschrieben und man konnte sich alles gut vorstellen.

Diese Gefühlvolle Geschichte war einfach fantastisch. Der dritte Teil von Magdalena und ihrer Familie war gut erzählt und irgendwie könnte diese Geschichte weitergehen. Denn man möchte doch zu gerne wissen als Leser, was nach dem zweiten Weltkrieg geschehen ist. Ob sich die Familie wieder sieht?

In allem ein sehr gelungener Abschlußband wo ein Wechselspiel der Gefühle auftrat. Ich kann diesen Dreiteiler empfehlen, für Leser die diese Art von Geschichten mögen!