Rezensionen

Montag, 4. August 2025

Die Hofgärtnerin − Sommerleuchten


 

Die Hofgärtnerin − Sommerleuchten

 

Klappentext:

Oldenburg, 1893: Marleene und ihr Verlobter träumen davon, eine eigene Gärtnerei aufzubauen, in der sie duftenden Flieder und prachtvolle Rhododendren züchten. Als sich ihnen die Gelegenheit bietet, ein Stück Land zu bewirtschaften, können sie ihr Glück kaum fassen. Eine Auszeichnung auf der Hamburger Gartenschau könnte ihnen außerdem die begehrte Auszeichnung als »Hofgärtnerei« einbringen. Doch innerhalb von kürzester Zeit aus dem Nichts eine Gärtnerei aufzubauen verlangt ihnen und ihrer Liebe alles ab – sogar die Hochzeitspläne müssen zu Marleenes Kummer auf Eis gelegt werden. Und auch ihre Konkurrenten schrecken vor nichts zurück, um die beiden von ihrem Ziel abzubringen. Können sie es dennoch schaffen, ihren großen Traum wahrzumachen?

Dieser Sommer duftet nach bunten Blumen. Die wundervolle Hofgärtnerinnen-Saga geht weiter. In hochwertig veredelter, liebevoller Ausstattung.

 

Meine Meinung:

Im zweiten Teil „Der Hofgärtnerin“ heiraten Marlene und Julius nach langem hin und her. Beide erfüllen ihren Traum eine eigene Gärtnerei aufzubauen und den Wettbewerb bei der Gartenschau zu gewinnen. Aber der Weg dorthin ist hart und steinig. Denn sie möchten die Auszeichnung als Hofgärtnerei irgendwie gewinnen. Ob es ihnen gelingt ist abzuwarten, den der Weg ist sehr schwer und mit vielen Niederlagen verbunden. Den Neider sind so einige da, so gar Julius älterer Bruder der eine miese tat vollbringt.

Aber auch Frieda hat sich zu einer starken selbst bewußten Frau entwickelt, die weiß was sie möchte. Alma die eine schmerzliche Niederlage erleidet, den Bruno der nie nein sagen kann erwählt leider eine andere zu Gefährtin. Trotz allem bleibt die junge Frau positiv. Aber auch Rosalie, die Schwester von Julius ändert sich drastisch. Denn aus der verwöhnten Zicke wird eine vernünftige junge Frau die immer sympathischer wird.

Aus mehren Ansichten wird diese Geschichte erzählt, so das sie abwechslungsreich und anschaulich herüber kommt. Am Rande werden die Kämpfe der Arbeiter- und Frauenrechte erwähnt. Sehr interessante norddeutsche Weisheiten kommen zu Sprache, was die Autorin mit einfließen läßt.

In allem eine wunderbare Erzählung. Der Schreibstil flüssig und gut zu lesen. Mit spannungsreichen Situationen, aber auch romantische Liebesverwicklungen, sowie humorvolle Abschnitte die einen zum schmunzeln läßt.

Ich kann dieses Buch empfehlen, für Leser/innen die historische Bücher lieben!



Das kleine Café am Gardasee: Zitronenküsse (Liebesküsse am Gardasee)


 

Das kleine Café am Gardasee: Zitronenküsse (Liebesküsse am Gardasee)

 

Klappentext:

Francesco hat alle Hände voll zu tun. Im kleinen Café am Gardasee, das er gemeinsam mit seinem besten Freund Diego leitet, läuft es gut, aber das ist harte Arbeit. Vor allem der Personal-mangel und die direkte Konkurrenz mit dem Nachbarcafé sind eine Herausforderung. Und dann ist da noch die Trennung von Cece, die ihm den Schlaf raubt. Zwar versucht Francesco sich mit Liebschaften und Surfen auf andere Gedanken zu bringen, doch der Schein trügt. Beziehungen hat er abgeschworen, denn sein Herz ist gebrochen.

Wenigstens eines seiner Probleme scheint gelöst, als Luna, Diegos Schwester, nach Hause zu-rückkehrt und im Café zu arbeiten beginnt. Luna studiert in Verona, doch auch sie hat eine Trennung hinter sich und ist über die Ablenkung froh. Gemeinsam begegnen sie dem hektischen Treiben im Café und kommen sich dabei immer näher. So nah, dass sich beide bald fragen, ob eine neue Liebe alte Wunden heilen kann.

 

Meine Meinung:

Der zweite Teil von „Das kleine Cafè am Gardasee“ geht mit Francesco und die Schwester von Diego weiter. Auch hier wieder eine einfühlsame Geschichte die gut herüber kommt. Sehr gute Beschreibungen der einzelnen Personen, die ihre Gefühle gedanklich klar und deutlich offenbaren. Denn beide haben eine Trennung von ihre Partner hinter sich und möchten nicht wieder verletzt werden.

Eine schöne Beschreibung der Umgebung, wo diese Geschichte sich abspielt, wird hier gegeben so das man sich alles gut vorstellen kann. Auch Luna und Diego werden erwähnt, so das es eine runde Geschichte ergibt.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und machte das ganze zu einer unterhaltsamen Geschichte!

Samstag, 19. Juli 2025

Grüne Mark und Weißer Tod


 Grüne Mark und Weißer Tod

Klappentext:

Ein raffinierter Streifzug durch das historische Graz und den sagenumwobenen Wienerwald. Graz, 1897. Eine Reihe ungewöhnlicher Morde stellt den jungen Untersuchungsrichter Franz Stahlbaum und seinen Freund Dr. Titus Pyrner vor ein Rätsel. Was hat es mit den seltsamen Botschaften auf sich, die bei den Opfern gefunden werden, und welche Bedeutung haben die blauen Glasscherben? Die Spur führt zu einer renommierten Lungenheilanstalt im Wienerwald, wo angeblich Experimente an Patienten durchgeführt werden. Doch vor Ort stoßen Franz und Titus auf eine Mauer des Schweigens. Jetzt sind unkonventionelle Ermittlungsmethoden gefragt: Ihre Freundinnen Resi und Salome schleusen sich in die Klinik ein. Können sie das tödliche Spiel beenden, bevor es zu spät ist? "Grüne Mark und Weißer Tod" von Gudrun Wieser entführt die Leser in das Graz des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Gekonnt verbindet die Autorin Spannung, Humor und historische Details zu einem fesselnden Kriminalroman.

 

Meine Meinung:

Ein interessanter historischer Kriminalroman. Die Geschichte um Eichenheim hat die Autorin erfunden um andere nicht zu brüskieren, so hat sie diese Lungenheilanstalt erfunden. Trotz alledem ist es eine realistische Geschichte die glaubwürdig herüberkommt.

Der Einstieg in dieser Geschichte war für mich etwas holperig, aber desto mehr ich gelesen habe wurde sie spannend und interessant. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich und die Charaktere kommen gut herüber. Auch die Begebenheiten und die Umgebung von Graz und dem Wienerwald, wurden verständlich und klar beschrieben.

Der Krimi ist angenehm zu lesen. Es gibt keine Passagen über die man sich aufregen müßte. Eine ruhige Gelassenheit strahlt diese Geschichte aus und ist doch spannend und fesselnd zugleich.

Dies ist der zweite Teil dieser Geschichte. Aber man kam problemlos herein. Ich kann diesen historischen Krimi empfehlen!

Montag, 30. Juni 2025

Montmartre - Licht und Schatten


 

Montmartre - Licht und Schatten

 

Klappentext:

Paris im Sommer 1866: Elise Lambert und Valérie Dumas werden am selben Tag geboren. Sonst haben die beiden Mädchen nicht viel gemeinsam. Elise, Tochter einer einfachen Wäscherin, wächst in Armut auf dem Hügel von Montmartre auf. Valérie hingegen ist die Tochter eines wohlhabenden Kunsthändlers vom Boulevard de Clichy. In einer Zeit, in der Frauen kaum Möglichkeiten haben, hegen die beiden große Träume. Valérie ist eine begnadete Malerin, die es an die Kunstakademie schaffen möchte, wo auch Toulouse-Lautrec und van Gogh studieren. Elise dagegen möchte als Tänzerin in den schillernden Varietés von Montmartre berühmt werden. Schicksalsschläge und die Liebe stellen beide vor ungeahnte Herausforderungen, doch die jungen Frauen kämpfen für ihr Glück …

 

Meine Meinung:

Hier wird die Geschichte von zwei unterschiedlichen Mädchen aus verschiedener Herkunft erzählt. Elise Lambert die Tochter einer armen Wäscherin und Valèrie Dumas, die Tochter eines wohlhabenden Kunsthändler. Der Leser begleitet die beiden Mädchen von Geburt auf an bis zu jungen selbstbewußten Frauen.

Einige historische Personen werden mit den Roman verknüpft und fügt sich gut mit in der Geschichte ein. Auch wenn die Recherche der Autorin gut war, muß sie auch ihre Fantasie mit spielen lassen. Aber es harmoniert alles gut zusammen. Die Charaktere kommen authentisch herüber und sind gut beschrieben.

Der Roman ist flüssig geschrieben und sehr spannend. Die beiden Hauptfiguren sind sympathisch und kommen gut herüber und man kann sich in deren Lage ganz gut mit hinein setzen. In allem eine gut geschriebene, fesselnde Geschichte, aus erdachtem und wahre Realität.

Die Frauen vom Löwenhof – Agnetas Erbe


 

Die Frauen vom Löwenhof – Agnetas Erbe

Klappentext:

Ein schwedisches Landgut, eine mächtige Familie, eine Frau zwischen Liebe und Pflicht: Die große Saga von Corina Bomann

Agneta kämpft mit den Tränen. Ein Telegramm hat sie nach Hause gerufen, ihr Vater ist bei einem Brand ums Leben gekommen. Dabei hatte sie sich schweren Herzen von ihrer mächtigen Familie losgesagt und in Stockholm ein freies Leben als Malerin geführt. Eine Aussöhnung schien unmöglich. Jetzt werden ihr Titel, Glanz und Vermögen zu Füßen gelegt, sie soll das Erbe ihres Vaters antreten als Gutsherrin vom Löwenhof. Ihre Wünsche und Träume sind andere, sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite von Michael, einem aufstrebenden Anwalt. Selbstlos stellt Agneta sich der Pflicht und Familientradition. Ihr Herz jedoch kann nicht vergessen und sehnt sich nach Liebe …

Meine Meinung:

Der erste Teil der Trilogie „Die Frauen vom Löwenhof“ fing gut an. Der Schreibstil war sehr flüssig und verständlich geschrieben. Man konnte sich die einzelnen Personen gut vorstellen. Eine fesselnde Geschichte in der sehr viele Ereignisse geschehen und spannend herüber kommt.

Agneta hat es nicht immer leicht, viel Trauer um geliebte Menschen, falsche Entscheidungen die sie in ihrem Leben trifft was ihr viel Schmerz bringt. Aber auch in der Liebe hat sie kein glückliches Händchen. Erst auf Umwegen findet sie ihr Glück.

Eine wirklich sehr schöne Geschichte, die ausführlich erzählt wird so das man sich gut mit hinein versetzen konnte.

Mittwoch, 30. April 2025

Für mich soll es rote Rosen regnen


 

Für mich soll es rote Rosen regnen


Klappentext:

Zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef am 28. Dezember 2025

Schauspielerin von Weltrang und Diva mit Bodenhaftung – dafür wird Hildegard Knef bis heute von Millionen geliebt. Sie schaffte den Sprung nach Hollywood und feierte Triumphe am Broadway. Ihre Karriere war geprägt von zahlreichen Abstürzen, aber immer wieder gelang ihr ein Neustart, Anfang der 1960er-Jahre begann sie eine zweite Karriere als Musikerin.

Zum 100. Geburtstag präsentiert Christian Schröder seine Knef-Biografie, für die er erstmals ihren Nachlass auswertete, in aktualisierter Fassung. Er zeichnet das Leben einer Frau, die ihrer Zeit immer ein Stück voraus war und deren Filme und Lieder nicht zuletzt deshalb noch heute faszinieren und begeistern.

»Der Weltstar Hildegard Knef legte eine kometenhafte Karriere hin. Als Schauspielerin, Sängerin und Bestseller-Autorin. Der Erfolg führte sie zum Broadway, nach Hollywood, zu Glanz und Gloria.« Franziska von Mutius, Die Welt über Christian Schröder, »Mir sollten sämtliche Wunder begegnen«


Meine Meinung:

Eine interessante Biografie über Hildegard Knef. Hier wird über ihr Leben berichtet. Über ihre Erfolge wie Misserfolge, im beruflichen sowie auch in ihrem Privatleben, als Schauspielerin, Autorin, Sängerin und später als Malerin.

Mit 144 Seiten ist dem Autor eine ganz gut gelungene Erzählung gelungen. Die wichtigsten Punkte sind gut zusammen gefasst, so das der Leser sich ein Bild über das Leben der Knef machen kann.